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Burgmuseum

Sagenhafte Riegersburg - legendäre Frauen

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Das Museum in den Prunkräumen bietet eine multimediale Reise in die Geschichte der Riegersburg im 17. Jahrhundert. Zwei Frauenschicksale in der Zeit von Türkenkriegen, Frondienst und Hexenwahn aber auch barocker Lebenslust und Festkultur.

Elisabeth Katharina von Galler, von 1637 bis 1672 Burgherrin, ging aufgrund ihres unkonventionellen Lebens als die „Schlimme Liesl“ in die Geschichte ein. Allein die Tatsache, dass die Gallerin sich nicht in das enge Korsett von Normen schnüren ließ, in das Frauen im 17. Jahrhundert gepresst waren, sondern ein selbstbestimmtes Leben führte, war Grund genug für einen solchen Beinamen.

Das Schicksal der Katharina Paldauf, einer Bediensteten der Gallerin, führt zur Auseinandersetzung mit einem der düstersten Kapitel in der Geschichte der Oststeiermark, dem großen Feldbacher Hexenprozeß, einem von rund 200 steirischen Hexenprozessen. Katharina Paldauf, noch heute verharmlosend als die „Blumenhexe“ bezeichnet, war eines der Opfer, die unter dem Verdacht durch Hagel- und Wettermachen die Ernte der Bauern vernichtet zu haben, hingerichtet wurden.

Kein Wunder, dass diese beiden Schicksale fruchtbaren Nährboden für eine reiche Legendenbildung boten und die „legendären“ Geschichten über die beiden Frauen mittlerweile bekannter sind als ihre wahren.

Aber auch der Gegensatz von adeligem Leben und barockem Überfluss einerseits und Armut, Aberglauben und Türkenkriege andererseits wird im Burgmuseum deutlich. Raum-, Video- und Toninstallationen ermöglichen eine Kombination von Erleben und Erfahren.

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